Evangelische Petrusgemeinde Dessau-Nord

Evangelisch aus gutem Grund

Innen wohnt die Schönheit

30. April 2016

Gedanken zum Monatsspruch Mai

Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst. (1. Korintherbrief 6, Vers 19)

Schau doch mal in den Spiegel? Und? Bist Du zufrieden mit deinem Körper? Oder haderst Du mit dem, was deine Augen sehen? Die einen können ihr Äußeres ganz gut annehmen. Anderen fällt das deutlich schwerer. Den einen stören ihre Falten im Gesicht. Andere beschleicht ein ungutes Gefühl, wenn sie weiter abwärts ihren Bauch betrachten.

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Dessau-Nord Gedenkt

25. März 2016

Fahrrad fahren für die Flüchtlingshilfe in Dessau-Roßlau

Das wollten am 19. März gut 200 Bürgerinnen in unserem Stadtteil. Das Ergebnis: 400 EURO für Menschen in Not!

Die Organisatoren von “Dessau Nord Gedenkt” sagen DANKE! Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Neben der Freude beim “Runden drehen” auf dem Fahrradkurs, auf der Laufstrecke und bei passender Musik auf dem Lidiceplatz kamen insgesamt genau 800 EURO an Spendengeldern zusammen. Ein Teil des Geldes wurde bereits einem wohltätigen Zweck in der Stadt zugeführt. Für die Spende der Laufenden und Radfahrenden suchen die Organisatoren derzeit nach einer geeigneten Verwendung im Umfeld einer Flüchtlingsunterkunft. Wir danken allen Teilnehmenden und allen die mitgeholfen haben, die Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen. Ein besonderer Dank geht an die Polizei und an die Stadt sowie Stadtpflege, die für die Sicherheit der Veranstaltung gesorgt haben.

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Getröstet zurück ins Leben finden

22. Januar 2016

Gedanken zur Jahreslosung 2016

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie eine Mutter tröstet. (Die Bibel: Jesaja 66,13)

Sie sitzt mir gegenüber wie ein Häufchen Elend. Unentwegt rollen Tränen über ihr Gesicht. Sie schluchzt im Chaos ihrer schmerzhaften Gedanken und Empfindungen. Ich sitze als Pfarrer und Seelsorger bei ihr im Wohnzimmer. Vor kurzem saß sie hier noch ganz vertraut mit ihrem geliebten Ehemann. Gestern Nachmittag aber ist er einfach umgefallen und war tot. Ein schwerer Schlaganfall, ohne jede Vorwarnung, mit 45 Jahren.

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Prophetische Sichtweise

2. Dezember 2015

Gedanken zum Monatsspruch Dezember

Jauchzet, ihr Himmel; freue dich Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden. (Die Bibel: Jesaja 49,13)

Ist das wirklich so? Ist der Trost, von dem hier die Rede ist, nicht Augenwischerei? Geht er nicht an der Realität vorbei? 60 Millionen Menschen haben derzeit ihre Heimat verlassen und sind auf der Flucht. Krieg und Terror haben sie vertrieben. Dunkel sind die Wege, auf denen sie einen Ort suchen, an dem sie leben könnten. Die meisten von ihnen kommen nicht an. Sie finden nicht den lebenswerten Ort. Ihre vorübergehende neue Heimat – wenn man überhaupt davon sprechen kann – bleibt für viele ein überfülltes Flüchtlingslager. Wie will man da Jauchzen? Wo soll da Freude aufkommen? Und was ist daran lobenswert?

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Zweifel im Glauben

3. November 2015

Gedanken zum Monatsspruch November

Erbarmt euch derer, die zweifeln. (Die Bibel: Judasbrief 1,22)

Zweifel gehören zum Leben. Auch der getaufte und gläubige Christenmensch trägt sie in sich. Manchmal sind sie sogar angebracht. Wir müssen nicht alles glauben, was wir hören oder le-sen. Das wäre naiv und leichtfertig. Als aufgeklärte Menschen leben wir heute mit einem methodischen Zweifel. Wir üben „Kritik mit der reinen Vernunft“. Wir hinterfragen, bis uns ausreichend Argumente überzeugt haben. So hält die kritische Nachfrage unser Denken und Handeln in Bewegung.

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Annehmen, aber wie?

23. September 2015

Gedanken zum Monatsspruch Oktober

Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? – Die Bibel: Hiob 2,10

Annehmen. Davon spricht schon die Jahreslosung 2015. Erinnern Sie sich? „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ (Römerbrief 15,7)

Annehmen – das ist das große Thema für dieses Jahr. Das biblische Wort hat uns Christinnen und Christen eingeladen, den nahen und fernen Nächsten wertzuschätzen und in die Arme zu schließen. Aus der anfänglichen Einladung ist eine enorme Herausforderung geworden. Manche empfinden es gar als Zumutung. Wer hätte gedacht, dass so viele Menschen aus Terror und Krieg fliehen würden? Und nun flehen sie uns an, dass wir uns ihrer Notlage annehmen.

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"Umtopfen" tut Seele gut

12. August 2015

Gedanken im August

Sie war so schön, so gut gewachsen. Jetzt hingegen sieht sie jämmerlich aus. Am Fenster unserer Wohnstube hat sie ihre langen Blätter niedergelegt wie ein gestrandeter Oktopus. Ich rede von unserer Zimmerpflanze, die wir nach unserem Urlaub wieder in Augenschein nehmen.

Wenn wir an ihr wieder Freude haben wollen, dann sollten wir schnell handeln. Mit gießen allein ist es nicht getan. Wenn die Pflanze sich wieder erholen soll, braucht sie einen größeren Topf und frische Blumenerde. Noch am selben Tag wird umgetopft. Die alte Erde ist verbraucht. Dem Wurzelwerk sieht man an, dass es mehr Platz benötigt. Man muss kein Gärtner sein, um zu erkennen, dass solch eine Umtopf-Aktion dem Gedeihen dienlich ist.

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Stichwort: Kirche

24. Juni 2015

Das Haus, das die Träume verwaltet

Was für ein Gedanke! Können Träume wirklich verwaltet werden? Und welches Haus sollte sie bergen? Braucht ein Traum mehr als ein Herz und die Fantasie eines Menschen?

Wir alle träumen. Im Traum – wenn es kein Alptraum ist – spiegelt sich unsere Sehnsucht nach einer besseren Welt. Wir träumen von der Güte des Lebens, von der Gerechtigkeit und von Geschichten mit gutem Ausgang. Sie treiben menschliches Leben an.

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Stichwort: Treue

5. Juni 2015

Gedanken im Juni

Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. (Die Bibel, Offenbarung 2,10b)

Treue gibt es nicht nur in der Ehe, Treue ist nicht nur etwas fr Eheleute. Treue sollte es auch in Beziehungen geben, zwischen Freunden, in der Familie. Wie kann solche Treue funktionieren?

Ich glaube, Treue zwischen Menschen funktioniert, wenn ich genauso viel an den oder die anderen denke wie an mich selbst. Dass ich nicht nur meine eigenen Wnsche und Interessen sehe, sondern mich auch frage, was das Ausleben meiner Wnsche fr andere Menschen bedeutet. Sich in die Lage von anderen hineinzuversetzen, fllt manchen schwer. Dies muss gebt und am besten frhzeitig den Kindern beigebracht werden.

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Tiefer geschaut in der Passionszeit

4. März 2015

Gedanken zum Monatsspruch April

“Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!” (Die Bibel: Matthusevangelium 27,54)

Diesen Satz sagt ein rmischer Hauptmann. Er steht unterm Kreuz und sieht Jesu Sterben. Er nimmt wahr, was geschieht und erschrickt. Denn der Vorhang im Tempel zerreit, die Erde bebt und Felsen zerspringen. Die Welt ist in Aufruhr. Die Erde schttelt sich frmlich vor Trauer und Entsetzen. Dieser Moment ist unfassbar, weil er endgltig ist. Der Sohn Gottes wurde hingerichtet, wurde gettet.

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Die Petrusgemeinde ist die evangelische Kirchengemeinde in Dessau-Nord. Zu ihr gehören etwa 900 Gemeindeglieder.


DOWNLOADS:

Hier können Sie den Petrus-Boten runterladen:

2016_5.pdf

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Weitere verfügbare Downloads:

Geläut Petruskirche.mp3
Läuteordnung.pdf
Posaunenchor Jan-2011.m4a
Kirchenchor Jan. 2011.mp3
Gottesdienstordnung.pdf
und so klingt unsere Orgel:
Fuge XII D-Dur.m4a, ein Ausschnitt aus einer Komposition Lionel Feiningers.

Petruskirche Dessau
Wilhelm-Müller-Straße 1
06844 Dessau-Roßlau
Telefon: 0340 212039