8. Juli 2007
Gott als Quelle des Lichts transparent machen
Jesus Christus spricht: Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Matthäus 5,16
So wie der Mond sein Licht von der Sonne empfängt und leuchtet, so haben wir Christenmenschen unser Licht von Gott, wenn wir unsere guten Taten sehen lassen.
Matthäus meint im Monatsspruch: Wenn du als Christ Gutes tust, bist du wie eine Laterne. Durch ihr transparentes Fenster erstrahlt ein Licht, dass zurück-weist auf die Quelle deines Tuns. Deine guten Werke machen dich so durchsichtig und klar, dass die Menschen Gott dahinter wahrnehmen – nämlich indem sie für das Gute, das du ihnen getan hast, deinen Vater im Himmel preisen.
Damit legt es Jesus in unsere Hand, wie Gott unter uns in der Welt vorkommt. Wenn wir alle nur an unseren eigenen Glanz denken – immer nur selber glänzen wollen im Konkurrenzkampf des Alltags – ist zwar auch ein Leuchten in der Welt, aber es ist letztlich nur des Leuchten von Reklamen. Aber irgendwann ermüden uns die Leuchtreklamen. Und wenn der Aku leer gebrannt ist, wird es finster.
Lebst und handelst du so, dass Menschen über deinem Tun Gott danken, dann trägst du dazu bei, dass ein ewiger Glanz, ein himmlisches Licht in die Welt kommt – und mit ihm Hoffnung und Wärme zwischen den Menschen.
Ich wünsche Ihnen einen guten und erholsamen Sommer um Stille, Licht und Wärme tanken zu können.
Bleiben Sie auf allen Ihren Wegen und Reisen behütet.
Ihre Gisela Seifert