23. Januar 2011
Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
Die Bibel, Brief an die Römer 8,21
Viele Menschen ahnen es schon lange. Es muss einen Zusammenhang geben zwischen der Lebensweise der Menschen und dem Ergehen der Natur, der Schöpfung.
Wo Menschen die Natur ausbeuten und versklaven,können auch die Menschen nicht frei sein.
Die Freiheit der Kinder Gottes hat auch Auswirkungen für die Schöpfung insgesamt. Wir wissen es gewiss: Nach dem Winter mit seiner Starre wird die Natur wieder aufwachen und neue Blüten und Blätter treiben, die Lüfte, das Wasser, die Wälder und Auen neu beleben.
Dieses Schöpfungswerk steht auch unter Gottes Schutz, so wie auch die Menschen selbst. Darum haben wir der Natur und jeder Kreatur gegenüber eine große Verantwortung.
Dioxin in der Nahrung ist furchtbar – aber verlangen wir nicht zu viel von der Nahrungsmittelindustrie, und dazu gehört die industrielle Tiermast?
EinBlick in einen Massenstall für Hühner oder Schweine reicht aus, um eine Ahnung davon zu bekommen, worum es im Monatsspruch gehen könnte.
Aber: dieser Spruch aus dem Römerbrief ist keine moralische Forderung, sondern eine göttliches Versprechen.
Am 15. Mai werden wir unser Gemeindefest unter dem Motto: ”...und siehe, es war sehr gut” feiern. Dabei geht es um Gottes Schöpfung und darum, was wir beitragen können, damit sie nicht noch mehr gefährdet wird.
Erhalten wird sie von Gott allein – wir bewahren sie – wie eben mal ausgeborgt – sorgsam.
Ihr Manfred Seifert