24. Juni 2011
Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Matthäus 6,21
Schatz, wo bist du? Da, wo dein Herz ist! Fragen und Antworten gab es viele auf dem Kirchentag in Dresden. Einige aus unserer Gemeinde waren mitten unter den 120.000 Besuchern dabei. Ein großartiges Erlebnis der Vergewisserung und der Gemeinschaft für alle.
Mitten in der Weltwirtschaftskrise merken wir, wie schnell Werte verfallen und in welchen Abhängigkeiten wir uns befinden. Die Globalisierung macht vor keinem mehr Halt. Wer oder was gibt uns eigentlich noch Sicherheit?
Jesus weist uns darauf hin, welchen Schatz wir im Leben gebrauchen können. Ist es einer hier auf der Welt, der nur vorübergehend ist? Oder ist nicht viel eher der von Wert, der
ewig hält – der in die Ewigkeit reicht?
Wenn wir im Leben nach dem Ausschau halten, was ihm Sinn und Richtung gibt, dann sollen wir auf unser Herz achten. „Woran du dein Herz hängst und dich verläßt, das ist eigentlich dein Gott,“ ist ein berühmter Satz Luthers. Den hat er gesagt, als er das 1. Gebot auslegte, in dem es darum geht, wem wir im Leben den größten Wert beimessen: Gott oder anderen Göttern.
An wen verlieren wir unser Herz? Wie an einen geliebten Menschen hat Gott sein Herz an uns verloren. Nun kommt es darauf an, durch unser Leben eine Antwort zu geben. Nochmal Luther: „Was wir lieben, das werden wir.“ Wenn wir unser Herz Gott zuwenden, dann verändern wir uns zum Guten.
Gott hat viel in uns angelegt – investiert. Er hat uns auf die Ewigkeit hin angelegt.
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern des Petrusboten einen schönen Sommer, erholsame und erlebnisreiche Urlaubstage. Bleiben Sie behütet – daheim oder auf Reisen.
Ihr Manfred Seifert