22. August 2010
Dieses Thema bestimmte Gottesdienste, Exkursionen, Vorträge und Gruppengespräche der 14. Internationalen Partnerschaftskonferenz in Speyer.
Eingestimmt durch vorbereitende Bibelarbeiten nahmen 16 Dessauer an diesem besonderen Ereignis teil. Im Eröffnungsvortrag forderte Professor Hans Diefenbacher, dass die Bewahrung der Schöpfung ein Wesensmerkmal christlicher Arbeit sein müsse.
Gute Beispiele dafür sind u.a. das Umwelt- und Energiemanagement evangelischer Kirchen „Grüner Hahn“ (in der Pfalz „Grüner Gockel“), Solarenergie auf Kirchendächern, ökofairer Konsum unter dem Titel „Zukunft einkaufen“.
In den Exkursionen ging es um Entsorgung von Müll und Abwasser, Gentechnik bei Pflanzen, ökologischen Ackerbau und praktische Erfahrungen von Gemeinden mit dem „Grünen Gockel“. Eine lebhafte Podiumsdiskussion zeigte das Spannungsfeld zwischen ökologischer Landwirtschaft und grüner Gentechnik („grün“ für Pflanzen).
Bunt und abwechslungsreich wurde das Programm durch den Tagesausflug zum Haus der Sinne in Wiesbaden, einer Stadtbesichtigung, der Dampferfahrt mit Abendessen auf dem Rhein, dem musikalischen Abend und dem bunten Abend. Zum musikalischen Abend stellte jede Partnergemeinde einen Kanon und ein Lied vor, wobei eine Speyerer Chorleiterin mit allen den jeweiligen Kanon schwungvoll zum klingen brachte und die Gemeindechöre die Lieder mit ihrer Klavierbegleitung vorsangen. Unser improvisierter Petrus-Chor kam im Gänsemarsch mit „Das Wandern ist des Müllers Lust“ in den Saal (großer Beifall!). All diese Lieder haben wir mitgebracht, von denen der Speyrer Kanon mit dem Huhn, welches einen Gummiball legt, der absolute Hit war.
Parallel gab es ein Jugendprogramm, an dem viele Kinder und Jugendliche teilnahmen. In einem Rückblick bekamen alle beim bunten Abend einen Eindruck von den Aktivitäten zum Thema und über die tolle Stimmung in dieser Gruppe.
Eine Einladung für die 15. Internationale Partnerschaftskonferenz wurde von unseren Freunden aus Hartford für 2013 ausgesprochen.
Die gesamte Vielfalt des Erlebten, die unterschiedlichen Anregungen und die verabredeten Termine und Vorhaben werden uns in der Gemeinde in nächster Zeit begleiten.
Udo Stork